Bundesamtsgebäude

Radetzkystraße 2, 1030 Wien

Seit seiner Errichtung in den Jahren 1981-1986 gilt dieses unübersehbar am Ufer des Wienflusses befindliche Protzbauwerk unbestritten als eine der schlimmsten architektonischen Schandtaten Europas. Es dient als Sitz mehrerer Bundesministerien; derzeit sind dort das Verkehrsministerium und das Gesundheitsministerium untergebracht.

Der Bau des Architekten Peter Czernin überwältigt – bei gleichzeitig vorhandener „künstlerischer“ Ambition – sowohl durch Grösse als auch durch seine monströse Hässlichkeit.

Auch „Kunst am Bau“ gibt es reichlich. Die vor dem Gebäude befindliche Grossskulptur von Gero Schwanberg, die vage an ene Nelkenblüte erinnert, soll „flammende Fahnen“ darstellen. Sie war ursprünglich an der Fassade angebracht, wurde aber wieder abgenommen, da es Sicherheitsbedenken gab.

wien-bundesamtsgebude-radetzkystrasse-dp6d3h

Im Foyer steht der „Gigant“ bzw. „Goliath“ von Anton Hanak – ein männlicher Torso ohne Kopf und Genitalien. Handelt es sich um ein Sinnbild des österreichischen Beamtentums?

 

infopoint_gigant

https://www.google.be/maps/vt/data=RfCSdfNZ0LFPrHSm0ublXdzhdrDFhtmHhN1u-gM,LwomrAK90sCjbTdftK9GFz9aXRWEGe41RrC1Ni1I0A_Npzvn3k2S2ssBn58KXJhzClveLumXu3b-8IytjX1ehYecH3YzyMdj0ZfkmdUBOM46cqZaZV2aLWhoZpE

 

 

Advertisements