Grossbauten

In diese Kategorie fallen neue Grossbauten, die nicht einfach nur extrem hässlich sind, sondern mit denen zugleich auch – unter Betonig des dadurch zum Ausdruck gebrachten Gestaltungswillens – „Landmarken“ und „städtebauliche Akzente“ gesetzt werden sollen. Diese Bauten sind nicht nur besonders teuer, sondern auch besonders gross: ihre Hässlichkeit verbirgt sich nicht irgendwo im Häusermeer, sondern sie drängt sich auf. Selbstbewusst legen sie darauf Wert, bemerkt zu werden, so als handele es sich bei ihnen um eine würdige Antwort unserer Zeit auf das Kulturerbe vergangener Epochen. Zumeist erfüllen sie auch eine öffentliche Funktion, sollen daher auch die Grundwerte unserer demokratisch-republikanischen Gesellschaft zum Ausdruck bringen.

Es ist auffällig, wie viele der hier abgebildeten Gebäude gerade im Bereich der sogenannten Zweierlinie stehen – also an jener Nahtstelle zwischen der Innenstadt und den ehemaligen  Vorstädten, die dadurch zu einer in diesem Ausmass in Europa einzigartigen städtebaulichen Problemzone geworden ist.

Neubauprojekt Hotel Intercontinental / Eislaufverein

Bundesamtsgebäude

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